04.06.2010

Um 10 Uhr wurde ich herzlichst von Oberbürgermeister Richard Arnold beim Rathaus in Schwäb. Gmünd empfangen und begrüßt.
Danach gab ich mein von Nubuk gesponsertes Bike zurück,das mich auf der gesamten Fahrt nie im Stich gelassen hatte. Unterwegs hatte ich keine einzige Panne. Am Nachmittag fuhr ich mit Annette zwei Tage ins Tessin, wo wir unsere Tochter Alisa abholten.

Jetzt hat uns der Alltag wieder. Am Montag fing ich wieder an zu arbeiten. Von meinen Chefs und Arbeitskollegen wurde ich ebenfalls herzlichst in Empfang genommen.In den nächsten Tagen und Wochen werden die gemachten Bilder und Filmsequenzen ausgewertet. Es wird dann an einer Multimedia Show gearbeitet.
Bis Dato konnte ich durch mein Projekt insgesamt 5300.- Euro für die deutsche Stiftung für Menschen mit Dowwn Syndrom einspielen.

Zum Abschluß meiner Projekt Nordkap Tour möchte ich mich vorerst bei der Fa.Ropa, dem Turm Theater, der Gmünder Tagespost, der Remszeitung, Herrn Gansler(Chef Schenk Werkzeugbau), Kreissparkasse Ostalb, Autohaus Baur(Mutlangen), Nubuk Bikes(Schwäb.Gmünd), Outdoorzeit(Heubach),
Bürgermeister Seyfried(Mutlangen), OB Richard Arnold(Schwäb.Gmünd), allen Spendern und sonstigen Sponsoren, bei denjenigen, die mich des Weges begleitet haben, sowie bei meinen Freunden und Bekannten, meiner Familie und natürlich bei Dir Andy herzlichst bedanken.
Auch meinen Dank an Elke Peischl und Evelin Bäcker vom Rock´n Roll Club Petticoat Strassdorf, die mich profihaft mental und körperlich auf das Ereignis vorbereitet haben. 

Ein besonderer Dank ergeht an die Gründer der deutschen Stiftung für Menschen mit Downsyndrom Dr. med. Christiane und Dr. med. Elmar Schuhmacher, die mir dieses Abenteuer durch eine finanzielle Vorleistung letztendlich möglich gemacht haben. 


Willkommensparty
02.06.2010

Heute sollte ein Tag werden,den ich ewig in Erinnerung behalten werde.
Nach dem ich alles grob wieder an Ort und Stelle hatte,fuhr ich Alisa zu Bekannten,die sie ein paar Tage mit ins Tessin nahmen.

Wieder zurück gab´s Kaffee und Kuchen.Irgend was seltsames ging vor.
Nach und nach tauchten immer mehr bekannte Gesichter auf.Annette hatte in den vergangenen Tagen sämtliche Leute mobilisiert,um mir eine riesen Überraschungsparty zu bereiten,was ihr auch super gelungen war.Ich hatte davon bis eine halbe Stunde zuvor nicht das geringste bemerkt.
Auch Andy hatte dicht gehalten,der mit seiner Mutter gekommen war.So gab es am Abend reichlich zu Essen,zu Trinken,viele Gespräche und jede Menge Spass.
Teilweise fühlte ich mich wie Lena bei ihrem Grand Prixsieg.Einfach gigantisch.

 Danke Annette!


Rückfahrt
01.06.2010

Nach einem kräftigen Frühstück legten wir pünktlich um 7:30 Uhr in Travemünde an. Endlich wieder deutschen Boden unter den Füßen. Dazu Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Andy „flog“in 7 Stunden nach Hause. In Strassdorf angekommen wurden wir von meiner Frau Annette und Tochter Alisa herzlichst empfangen. Dann wurde erst mal Kaffee getrunken und das Fahrzeug entladen. Später gaben wir unsere zweite Heimat beim Autohaus Baur ab.
Anschließend fuhr ich Andy nach Hause. Wir waren froh unsere Familien nach langer Zeit wiederzusehen.


Rückfahrt
31.05.2010

Morgens um 10 Uhr fuhren wir ab. Zuvor gabs noch ein super Frühstück von Martin. Um 16:30 Uhr bereits kamen wir in Trelleborg an. Dort machten wir dann noch eine kleine Stadtbesichtigung und stärkten uns noch ein letztes Mal, bevor es dann um19:30 Uhr zum Checkin auf die Fähre in die Heimat ging.
22 Uhr war Abfahrt. Auf der Fahrt genossen wir noch den herrlichen Abend bei Jackie und Hefeweizen. Dann gings ab in die „Falle“


Campingplatz Filipstad
30.05.2010

Heute schrieb ich wiedermal meine Berichte und mailte meinen Sponsoren.
Abends wurde zusammen mit den Hamburger Freunden gegrillt. Martin lud anschließend zu einer Floßfahrt auf dem dortigen See ein, die sehr beeindruckend und schön war. Vom Sonnenuntergang fasziniert saßen wir dann später wieder am Lagerfeuer. Es war ein sehr schöner und gelungener Abschluß für Andy und mich.


Campingplatz Filipstad
29.05.2010

Andy und unsere neuen Freunde hatten für den am Abend stattfindenden Grand Prix de Euovision eingekauft. Ich schrieb während dessen meine Berichte zusammen.
Alle deutschen waren dazu eingeladen. Es war ein toller Abend, zumal unsere Lena nach 28 Jahren Siegerin wurde. Es gab Elchwurst und geräuchertes Schweinfleisch, was sehr lecker war.


Rückfahrt Sveg – Filipstad ca. 800 km

28.05.2010

Um 9 Uhr hatten wir unsere Zelte abgebrochen. Zuerst fuhren wir Särna bei Mora an,um die dortigen Wasserfälle im Fulufjälts Nationalpark zu besichtigen. Mit 70 m fall sind sie die größten in Schweden. Am Parkplatz angekommen mussten wir noch ein Stück zu Fuß zurücklegen. Da das Gelände ziemlich sumpfig war und es zudem noch anfing zu regnen, mussten wir zum Auto zurück. Leider.
In Mora wurde noch ein kurzer Stopp eingelegt, bevor es dann nach Filipstad ging.

In Filipstad am Campingplatz Munkeberg angekommen wurde noch zu Abend gegessen.Später traf man sich am Lagerfeuer mit Motorradfreunden der Polizei von Hamburg. Es gab lange und interessante Gespräche. Von Martin, dem Besitzer des Campingplatzes gabs als Geschenk eine Mütze, da wir zum zweiten Mal bei ihm waren.

Rückfahrt Jokkmokk – Sveg ca.850 km
27.05.2010

Bei sonnigen 10 Grad fuhren wir um 9 Uhr in Jokkmokk ab. Gegen Mittag trübte es sich wieder ein und es regnete. Um 19 uhr kamen wir in Sveg an.

Rückfahrt Honningsvag – Jokkmokk ca.900 km
26.05.2010

Eigentlich wollten wir noch das Nordkapmuseum in Honningsvag besichtigen. Da es erst ab 12 Uhr offen und dazu ziemlich kalt war, fuhren wir los. Andy konnte Dank des geringen Verkehrs recht flott fahren.
Kaum in Schweden angekommen fing es auch schon an heftig zu regnen.
In Jokkmokk wurde wieder der Campingplatz wie bei der Hinfahrt angefahren.
Es ist schon interessant, wenn man sieht, was man geleistet hat.

20.Etappe Stabbursdalen – Nordkap
25.05.2010

Die letzte Etappe von 170 km mussten wir notgedrungen im Auto zurücklegen. Orkanartige Winde waren die Ursache. Trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen, die letzten 2km mit dem Rad zurückzulegen. Am Kap herrschten Windgeschwindigkeiten um 120 km/h bei 3 Grad. Das Wetter machte dicht.
Trotzdem hatte ich das Hauptziel meiner Traumtour nach 2950km erreicht. Überglücklich ließ ich mich dann am dortigen Denkmal mit der Deutschlandfahne in der Hand fotografieren und filmen. Andy hatte bis dahin seine sache super gemacht, weshalb ich ihm an dieser Stelle auch sehr danke. Anschließend gingen wir noch durch die Nordkaphallen. Dann fuhren wir auf einen 30 km entfernten Campingplatz bei Honningsvag. Ab morgen geht`s wieder in Richtung Süden. Da kann ich im Auto die ganze Tour noch mal revue passieren lassen.


19.Etappe Kautokeino – Karasjok
24.05.2010

Kaum losgefahren, gings auch schon wieder los mit heftigem Gegenwind, der permanent von Norden her wehte. 7 grad zeigte das Thermometer. Dann nach 30 km Fahrt war die Straße nach Alta wegen Überflutung gesperrt. So mussten wir einen riesen Umweg von 200 Km in Kauf nehmen. Es folgte eine sehr bergige und anspruchsvolle Strecke. Ich fuhr noch ca.130 km., dann war für mich nach Karasjok Feierabend. Die Gegend war sehr karg. Hier luden wir das Fahrrad auf. Es ging an den Porsangerfjorden entlang bis nach Stabbursdalen. Dort übernachteten wir auf dem Campingplatz.

18.Etappe Ennontekiö – Kautokeino
23.05.2010

Start in Ennontekiö war um 10 Uhr. Bei Regen und 10 Grad. Um bei der nächsten Etappe Kilometer einzusparen, fuhr ich an diesem Ruhetag 80 km. Wie dse Öffteren gab es satten Gegenwind. Am ende war ich froh in Kautokeino angekommen zu sein, da es zu Allem noch ziemlich auf und ab ging. Und es war recht kühl. Langsam merke ich, dass der „Dampf“in den Beinen nachläßt. Ab jetzt wird gekämpft.

17. Etappe Vittangi – Ennontekiö
22.05.2010

Als wir von Kiruna Richtung Vittangi fuhren, machten wir noch einen Abstecher zum bekannten Ice Hotel. Viel war nicht mehr davon zu sehen. Aber trotzdem interessant, wie das Ganze konstruiert wurde.
Schließlich um 10 Uhr in Vittangi angekommen, fuhr ich bei 12 Grad und viel Gegenwind los.
Es war bedeckt. Bis Karesuando gings auf mehr oder weniger guten Straßen weiter. Die Gegend wurde zunehmend karger und versteppter. Nach ca. 100km war der finnische Grenzübergang erreicht. Dort stand ein kleines Stück Straße unter Wasser. In Finnland wurde die Straße wieder besser und es ging flotter voran. Nach weiteren 70 km war ich um 19:00 Uhr am Campingplatz bei Ennontekiö angekommen. Später machten wir noch einen Spaziergang in die 1 km entfernte Ortschaft. Hier schien alles wie ausgestorben.

16. Etappe Jokkmokk – Vittangi
21.05.2010

Ab heute müssen wir unseren Fahrplan ändern. Eigentlich wollten wir auch wild campen, um die Etappen mehr zu splitten. Aber alles unter Wasser, oder sumpfig.
So fahren wir die Campingplätze an, wenn sie offen sind.
Um 8 Uhr war Abfahrt bei schönem, aber windigem Wetter. 12 Grad.
Die Strecke hatte es in sich. Viele Steigungen, dazu noch Gegenwind. Die Leistungsgrenze war erreicht. Am Ende waren`s 195 km in Vittangi.
Da der Campingplatz geschlossen und keine Unterkunft in der Nähe in Sicht war, wichen wir nach Kiruna aus. Ich war froh, mich warm zu duschen. Kühlte mich der Wind unterwegs trotz Sonnenscheins doch ziemlich aus. Jetzt sind es noch ca. 600 km bis zum Nordkap.
Morgen geht`s über die finnische Grenze.

15.Etappe Arvidsjaur – Jokkmokk
20.05.2010

Wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein und 18 Grad los. Bis 120 km war es sehr bergig und die Temperatur stieg auf 22 Grad. Die letzten 35 Km gab es heftigen Gegenwind und Nieselregen. Überall waren wieder vereiste Seen zu sehen. Kurz vor Jokkmokk wäre ich beinahe an der Polarkreismarkierung vorbeigefahren. Normalerweise tummeln sich hier die Touris. Des langen Winters wegen war total tote Hose. -Keine Busse, kein Souvenierladen offen.
Zum Glück hatte es Andy gesehen und dort auf mich gewartet. Als wir noch ein paar Bilder machten, kamen kurz darauf auch unsere „Heidelberger“,die dann mit uns auf den Campingplatz fuhren. Es gab dann Saitenwürstle mit Spätzle.



14. Etappe Vilhelmina – Arvidsjaur
19.05.2010

Als wir um 9 Uhr losfuhren hatte es 12 Grad. Das Wetter sollte an diesem Tag zum ersten
mal auf unserer Tour komplett schön sein. Die Strecke war insgesamt sehr bergig. Viele Seen waren noch zugefroren und es gab reichlich Schnee und Wasser zu sehen. Rentiere kreuzten wieder unsere Wege. Eigentlich war Sorsele angepeilt. Da es aber bis dahin super gelaufen war, fuhren wir den nächsten Campingplatz 80 Km weiter an. Unterwegs traf ich noch ein  Paar aus Heidelberg das auch in Richtung Norden unterwegs war. Am Ziel hatten wir 20 Grad.
Und 220 km lagen hinter mir.
Von unseren Nachbarn hörten wir später, dass in Südschweden das Wasser nur noch 20 cm unter der Fahrbahn stand. Wieder ging ein Tag zu Ende.


13.Etappe Östersund – Vilhelmina
18.05.2010

Über Nacht hatte es sehr stark geregnet und gestürmt. Um 8 Uhr waren wir aufgestanden
und m 9 Uhr bei 3 Grad losgefahren. Es regnete wieder in Strömen. Nach 20 km bin ich ins Auto umgestiegen. Ich hatte mir erlaubt, mich von Andy 50 km transportieren zu lassen. Als das Wetter besser wurde, ließ ich mich wieder aussetzen. Die kommenden 160 km waren sehr hügelig und mit ziemlich viel Gegenwind versehen. An diesem Tag durften wir die ersten Rentiere in freier Wildbahn erleben. Vielerorts gab es wieder Hochwasser.
Abends und völlig ausgepowert gabs dann zur Stärkung Fisch. Um 24 Uhr in der Nacht trauten wir unseren Augen nicht. Fortan wird’s nicht mehr richtig dunkel.

2. Ruhetag
17.05.2010

Heute waren wir etwas später aufgestanden. Da es 17 Grad warm und sonnig war, konnten wir endlich unsere Wäsche trocknen. Später orderten wir dann was zu essen für die kommenden
Tage. Danach schrieb ich noch ein paar Berichte und verschickte sie anschließend.
Auch der „heißersehnte“ Regen stellte sich wieder ein.
Andy füllte den Wassertank auf. Dann gabs Spätzle mit Soße.

12. Etappe Sveg – Östersund
16.05.2010

Normalerweise plante ich an diesem Tag einen Ruhetag ein. Doch da Östersund die letzte größere Stadt ist um noch etwas für unterwegs zu besorgen verschoben wir das ganze auf den Montag.
Morgens hatte es 18 Grad und es war bewölkt. Die Wäsche wurde nicht trocken und es wurde zunehmend kühler. Um 8 Uhr fuhren wir los. Nach 30km das gewohnte Spektakel. Strömender Regen mit viel Gegenwind hatte sich eingestellt. Unterwegs hieß es teilweise Land unter. Viele Ortschaften waren überflutet. Richtung Östersund wurde es dann etwas besser und trockener.
Das Etappenziel von 185 km war um 18:30 Uhr erreicht. Später machten wir noch einen kleinen Stadtbummel, der dann wieder ins Nasse fiel.

11. Etappe Mora - Sveg
15.05.2010

Um 8 Uhr regnete es in Strömen und wir warteten bis 10 Uhr ab. Keine Besserung in Sicht.
So fuhren wir los. Bis ca. 70 km begleitete uns der Regen. Es folgte ein 20 km langer,stetiger Anstieg. Oben angekommen sah man abseits der Straße noch Schneefelder. Der Winter in dieser Region dauerte bis Anfang Mai hinein. Bei der Abfahrt stellte sich dann besseres Wetter ein und die Sonne ließ sich blicken. Das Thermometer kletterte auf 20 Grad. auf den letzten 90
Kilometern konnte ich einen flotten Endspurt hinlegen. In Sveg kamen wir dann um ca. 18:30 Uhr auf dem Campingplatz an. Hier wurde erst mal die Sportkleidung gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. An diesem Tag war es noch lange hell. So konnten wir den Abend noch ein Weilchen genießen.


10.Etappe Filipstad – Mora
14.05.2010

Um 8 Uhr hieß es wiedermal aufstehen und stärkten uns dann für den Tag. Heute regnete es wieder mal sehr stark. So machten wir uns um 9 Uhr auf den Weg nach Mora.
Der Regen begleitete uns die gesamte Strecke. Es war ein sehr welliger Kurs und es war kühl.
Unterwegs trafen wir nochmals die Darmstätter, die wir einen Tag zu vor kennenlernten.
Sie schossen noch ein paar Bilder von mir, als ich an ihnen vorbeiradelte.

Völlig durchnässt und fröstelnd kam ich dann nach 180 km Fahrt in Mora am Campingplatz an. Da war erst mal eine warme Dusche angesagt. Danach ließen wir den Tag langsam ausklingen.

8. und 9. Etappe Auszeit auf dem Campingplatz in Filipstad.
13.05.2010

In der Nacht hatte es ziemlich geregnet. So standen wir erst um 9 Uhr auf und gingen später in die Stadt. Wieder zurück, lernten wir zwei Darmstätter kennen, die auch in Richtung Nordkap mit dem Auto unterwegs waren. Abends dann schrieb ich noch ein paar Berichte, während Andy die geschossenen Bilder am PC sortierte. Der ganze Tag war verregnet und kühl.
Trotzdem war die Auszeit von großem Nutzen.

12.05.2010

8:30 Uhr waren wir aufgestanden und frühstückten erst mal. Morgens war es noch schön.
Ab 9 Uhr machten wir dann eine kleine Stadtbesichtigung und kauften ein bisschen was zum Essen ein. Die Stadt ansich ist nicht besonders groß und die Gebäude sind vielfach veraltet und ungepflegt.Gegen Abend lud uns Campingplatzbesitzer Martin zu einer Elchsafari ein. Einen Kleinen konnten wir sehen, aber leider nicht im Bild festhalten. Er war einfach zu schnell.
Trotz alledem war es sehr interessant und wir durften eine wunderschöne Waldgegend fernab der Straßen geniesen. Zum Abschluß gabs dann schwäbische Spätzle,die uns in Mutlangen von Edeka mitgegeben wurden. Sehr lecker.

7. Etappe Ljungby – Tranemo
11.05.2010

Um 7 Uhr war Wecken angesagt. 8 Uhr gings dann auf die Piste.
Zuvor hatte ich mein Hinterteil nochmals kräftig eingerieben.
Bei schönem Wetter,10 Grad und welliger Strecke war dann nach 120 km,aber erreichtem
Etappenziel Schluß. Hier wechselte ich dann vom Rad ins Auto.
Jetzt machen wir erst mal eine zweitägige Zwangspause auf einem Campingplatz bei Filipstad. Mal wieder der Hintern. Der Campinplatz wird von einem Auswanderer aus der Nähe von Köln geleitet. Sehr empfehlenswert. Camping Munkeberg.
www.munkeberg.com

 

6. Etappe Sjöbo – Ljungby
10.05.2010

Um 7 Uhr sind wir aufgestanden,haben gefrühstückt und uns dann startfertiggemacht.
8 Uhr gings dann los.Bereits um 8:30 Uhr kam Andy in eine Alkoholkontrolle und durfte mal pusten.Ha,ha -Negativ-Die Polizistinnen schmunzelten,als Andy seine Kamera zückte und ich mit dem Rad vorbeifuhr.
Das Wetter war schön,10 Grad,sehr windig und die Strecke leicht wellig.Die Landschaft war schön.Aber anfangs sehr befahren.
So konnte ich etwas Druck machen und einen Schnitt von 24km/h fahren.
Um 19 Uhr kam ich dann am Campingplatz in Ljungby nach 210 km Fahrt an.
Ich hatte leichte Schwierigkeiten mit meinem Gesäß.

5.Etappe Lüneburg – Travemünde
08.Mai 2010

Am Rathaus in Lüneburg war ebenfalls kein Oberbürgermeister anzutreffen.
Roger hatte an diesem Tag Probleme mit der Achillessehne und schonte sich vernünftigerweise.Ich fuhr dann um 9 Uhr los.In Lübeck wurden wir dann um 15 Uhr vom
Stadtpräsidenten in Empfang genommen.Er führte uns dann durch die Räumlichkeiten des Rathauses,von wo aus er uns verabschiedete.
Um 16 Uhr gings dann weiter.In Travemünde angekommen,stellte Andy seinen Camper am Skandinavienkai ab.Roger nahm uns dann mit seinem Mietfahrzeug mit in sein Hotel,wo wir noch ein letztes mal zusammen Essen waren.
Er brachte uns dann zurück zur Fähre.Dort trennten sich unsere Wege.
Um 22 Uhr brachen Andy und ich dann auf nach Trelleborg.
Danke,allen Radlern,die Andy und mich die Woche über begleiteten.
Vor allem ein großes Kompliment an Roger,der super mitgehalten hatte.

4.Etappe Salzgitter – Lüneburg
07. Mai 2010

Vom Gastof hatten wir ca.7 km bis zum Rathaus in Salzgitter zurückzulegen.
Bei der Ankunft sah alles ziemlich verlassen aus.Kein Oberbügermeister in Sicht.
Von der Pressestelle wurden wir dann in Empfang genommen.Hier gab es einen heißen Wellnestee.Nach dem dann der Pressebericht stand,fuhren wir um 9:45 Uhr los.
Die Strecke war ziemlich eben.Aber das Wetter regnerisch und kühl.So erreichten wir nach 190 km unsere Jugendherberge um 19:45 Uhr.


3.Etappe Bad Hersfeld – Salzgitter
06. Mai 2010

Die Verabschiedung erfolgte diesmal im schönen Rathaus von Bad Hersfeld.
Nach anregenden Gesprächen mit Bürgermeister Böhmer,dem stellvertretenden Bürgermeister Gerlich und dem Landratsabgeordneten Warneke wurde uns ein Betrag von 150.-Euro und eine Hartwurst von einem der letzen Metzger der Stadt mit auf den Weg gegeben.Um 9 Uhr erfolgte der Start.
Heute hatten wir die Tour wegen starken Regens und orkanartigen Winden nach 150 Km abgebrochen.Auf dem Brocken fiel sogar Schnee.
Um 19 Uhr waren wir dann im Gasthof Keune in Gebhartshagen-Salzgitter angekommen.

2.Etappe Würzburg – Bad Hersfeld
05. Mai 2010

Um 8:45 wurden wir von der Stellvertreterin des OB von Würzburg weitergeschickt.
(Wenn wir wieder zurück sind werden wir mit unseren Familien ins Rathaus eingeladen.)
Zuvor durfte ich noch einige Intervievs an das ARD Fernsehen und den bayrischen Rundfunk abgeben. Es war an diesem Tag sehr kühl.
Nach 80 km wurde Klaus Maihöfer in Jossa von Frau Gabi abgeholt.
Die restliche Strecke war mit viel Gegenwind versehen. Nach 180 Km erreichten wir unser Ziel.Das Geld für die Jugendherberge wurde von der Stadt Bad Hersfeld übernommen.

1.Etappe Straßdorf – Würzburg
04. Mai 2010

Um 6:30 Uhr wurde bei Fam.Hinderberger in Strassdorf nochmals kräftig gefrühstückt.
Tochter Alisa verabschiedete die Nordkapfahrer und mich ,bevor sie sich auf den Weg zur Schule machte.
Um 7:45 fuhren meine Frau Annette ,Heike Brand,Roger Brand,Andy Schindler,dem Fahrer des Begleitfahrzeuges und ich zum Rathaus nach Schwäbisch Gmünd.
Hier wurde die Delegation pünktlich um 8.30 Uhr feierlich von OB Arnold und vielen Freunden und Bekannten auf die Reise geschickt.Zusätzlich gab es dann noch einige Powerriegel und eineTrinkflasche mit Geld gefüllt mit auf den Weg.
Mit Polizeischutz bewegten wir uns dann zum Mutlanger Rathaus.
Hier erfolgte nach dankenden Worten durch Bürgermeister Seyfried die offizielle Verabschiedung.Die beiden Straßdorfer Frauen fuhren wieder zurück.Auch hier war zahlreiches Publikum am Start.
Neu hinzugekommen waren Klaus Maihöfer aus Mutlangen,Susanne und Werner Helget aus Herligkofen.
Bei Niesselregen und Wind ging es dann über Ruppertshofen ,Crailsheim in Richtung Würzburg.
Susanne und Werner drehten nach 50 Km wieder um.Nach 190 km auf und ab war die Jugendherberge erreicht und alle waren gut angekommen.

03. Mai 2010

Heute war nochmal ein hektischer Tag.Aber das scheint ganz normal zu sein.Jedenfalls funktioniert alles so weit,die Grundverpflegung ist gesichert,die Reiseapotheke darf nicht fehlen.Jetzt hoffen wir auf gutes Startwetter.Alle sind gespannt auf den großen Trip.Danke euch Allen,
die mir dieses Abenteuer haben wahr werden lassen.
Ich wünsche mir auf diesem Weg,daß viel Geld für die deutsche Stiftung für Menschen mit Downsyndrom zusammenkommt.

Spendenkonto:Projekt Nordkap 2010 KSK Ostalb BLZ.:61450050 Kontonr.:1000525780


26. April 2010

Hallo Freunde,

heute startet die offizielle Berichterstattung zum Projekt Nordkap 2010.
Bis zum Start am 04.Mai ist es nicht mehr lange.
Das Nubukrad ist einigermaßen eingefahren. Es fehlen noch ein paar Komponenten.
Auch das Bestücken des Begleitfahrzeugs vom Autohaus Baur in Mutlangen geht seiner Vollendung entgegen.
Dann kommt das große Packen. Und ab geht`s.


Liebe Radsportfreunde und Radbegeisterte....